Alarmzeichen im Sozialstaat: Rechte von Kindern und Menschen mit Behinderung bedroht
mit großer Sorge blicken wir aktuell auf politische Entwicklungen, die grundlegende Unterstützungsstrukturen für viele Menschen infrage stellen. Unter dem Schlagwort eines „effizienteren Ressourceneinsatzes“ drohen massive Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Eingliederungshilfe. Was hier diskutiert wird, ist weit mehr als eine haushaltspolitische Anpassung. Es geht um tiefgreifende Einschnitte in Rechte und Unterstützungsleistungen, auf die Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung angewiesen sind. Individuelle Hilfen könnten eingeschränkt oder gestrichen werden – mit weitreichenden Folgen für Teilhabe, Selbstbestimmung und soziale Sicherheit. Gerade auch für Menschen im Autismus-Spektrum und ihre Familien wären diese Veränderungen gravierend.
Besonders alarmierend ist, dass die Perspektiven der Betroffenen in den vorliegenden Vorschlägen kaum berücksichtigt werden. Leistungen werden wie Kostenfaktoren behandelt – ohne ausreichende Abwägung der menschlichen und gesellschaftlichen Folgen. Dabei ist klar: Teilhabe ist kein Luxus, sondern ein grundlegendes Recht.
Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie eindringlich bitten, aktiv zu werden. Unterstützen Sie die Petition „Teilhabe ist Menschenrecht“ und setzen Sie ein Zeichen gegen den drohenden Kahlschlag im sozialen Bereich! Auch wenn das Quorum bereits erreicht ist, kann weiter unterzeichnet werden, um breitere Unterstützung zu zeigen.
Bitte teilen Sie gerne die Petition!
Mitzeichnungsfrist: 25.05.2026
Eine Einordnung der Bedeutung dieser Einschnitte hat der Paritätische Gesamtverband HIER zusammengefasst.
Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass notwendige Unterstützung erhalten bleibt und die Rechte von Menschen mit Behinderung geschützt werden.











